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mxjens

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1

Sonntag, 4. August 2019, 14:53

300CE M103 1988 - Suche Helfer bei Elekto-Kasper (Raum DO)

Hallo 124er Freunde,

bei meinem 300 CE zeigt sich die folgende Situation:

Nach frisch aufgelegter Batterie ist ein Start des Motors (meistens) möglich.
Voraussetzung, die Batterie war mehrere Tage abgeklemmt.
Wenn man den laufenden Motor abstellt oder dieser irgendwann (mal früher mal später) aus geht, lässt sich dieser (normalerweise) nicht erneut starten.

An diversen Prüfungen habe ich mich nach Recherchen und mit dem WIS versucht, meine Möglichkeiten sind hier allerdings beschränkt...

Leider kann ich niergends hin fahren, da der Wagen spätestens unterwegs liegen bleiben würde und mit mittlerweile lange abgelaufener HU auch ungerne den ADAC bemühen möchte, den Restweg zu übernehmen...

Im Idealfall stelle ich mir vor, wenn jemand mit einem möglichst ähnlichen Modell bei mir vorbei kommt und wir ein paar (leicht erreichbare) Bauteile durchprobieren.
Denke da so an die üblichen Relais: KPR, ÜSR, ... damit wir rausfinden können, was wirklich neu muss...

Zur Historie des Fehlers:
- Aufgrund einer Undichtigkeit an einer Kraftstoffpumpe wurden beide gegen neue getauscht. Danach waren diese Startprobleme akut.

Stand der Untersuchung:
- Kraftstoffpumpen surren bei Zündung. Im nicht erfolgreichen Startvorgang wird das Benzin direkt in den Rücklauf gefördert. Die KE Jettronic verteilt nicht auf die Bänke (Kerzen trocken)

Besonderheiten durch die Nachrüst-Elemente
- Gasanlage
- Standheizung
- Musik
für die anstehende H Zulassung größenteils zurrück gebaut, sowie
- KLR-Ventil
- Funk-ZV
voraussichtlich gegeben.
Denke hier z.B. an KE-Stop im Gas-Betrieb
... hat allerdings in diesem Zustand vor dem Defekt der KSP so einigermaßen ordentlich gefahren.
Einigermaßen bedeutet:
- Tacho(Geschwindigkeit) o.F.
- Gangwechsel ruppig, bzw. spät (geht in hohe Drehzahl, Gaslupfer nötig)
- Nach Standzeit machmal kurz keine Gasannahme (nur im kalten Zustand)


Ein paar Eckdaten zum Fahrzeug:
C124 300 CE von EZ 1988
WDB1240501A772194
M103 (laut WIS)

Automatik Getriebe
Freue mich, wenn sich jemand meldet, oder jemanden kennt, der sich das mit mir mal zusammen ansehen kann.Schönen Sonntag zusammen.
Jens

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mxjens« (4. August 2019, 14:59)


mawi2006

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2

Sonntag, 4. August 2019, 20:18

Welche Gasanlage ist verbaut? Geht der denn im Gasbetrieb und/oder Benzinbetrieb aus?

Der KE-Stop simuliert im Gasbetrieb die Schubabschaltung, möglicherweise hängt der beim Startversuch auf Benzin und deshalb kein Sprit? Dann einfach mal am EHS den Stecker abziehen. Dann sollte der warm auch starten. Kalt natürlich viel schlechter, da die Kaltstart- bzw. Warmlaufanreicherung fehlt.

Du könntest auch gern den Strom zum EHS messen, dazu Stecker abziehen, einen Pin brücken zum EHS, den zweiten Pin durch ein Multimeter im Messbereich für mA schleifen.
Sollwerte:
+20 mA bei Zündung an
-60 mA bei Schubabschaltung
+4 bis +8mA Warmlaufanreicherung
+15m mA Beschleunigungsanreicherung bei Gasstoß und kaltem Motor, warm deutlich weniger
pendeln um 0 mA bei Leerlauf und warmen Motor.

Dann könntest Du noch den Durchgang der Leitungen vom EHS (Pin 1+2) zum Stecker des MSG (Pin12+10) messen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mawi2006« (4. August 2019, 20:24)


mxjens

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3

Sonntag, 4. August 2019, 21:43

Eine Gasanlage ist nicht mehr verbaut.

Teilweise waren schon beim Kauf des 300ers Teile der Gasanlage (Steuergerät,??) ausgebaut
Weitere Komponenten(??) der Gasanlage habe ich kürzlich ausgebaut - es gibt aber immernoch nachträglich verbautes Gelumpe an allen möglichen Ecken...

Was mich hier eher unruhig macht, ist das so Komponenten ja in häufig in den Kabelbaum eingreifen, teilweise Verbindungen dafür gekappt, umgeleitet werden, usw.

... Es gibt jetzt halt an manchen Stellen "einfach" abgekniffene Kabel. Ob Irgendwelche Stromkreise wieder geschlossen werden müssen, weiß ich schlicht nicht.

Ich weiß nur, dass er so, wie er war bis zu der Benzinpumpenreperatur noch gefahren ist.
Danach nicht mehr und mehr wurde da nicht gemacht.

Heute, nach weiteren Rückbaumaßnahmen geht er ja immernoch unter den bestimmten Bedingungen an (siehe erster Post). Zeigt also das selbe Fehlerbild, wie bevor ich weitere Teile ausgebaut habe...

Deine Messanleitung zum EHS versuche ich mal nachzustellen- vielen Dank dafür.
... Habe neben grundsätzlichen Bauteildefekten auch primär eine erzwungene/fehlgeleitete Schubabschaltung in Verdacht...

mxjens

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4

Montag, 5. August 2019, 21:08

Hallo, habe eben die Messungen probiert...

Du könntest auch gern den Strom zum EHS messen, dazu Stecker abziehen, einen Pin brücken zum EHS, den zweiten Pin durch ein Multimeter im Messbereich für mA schleifen.
Sollwerte:
+20 mA bei Zündung an
-60 mA bei Schubabschaltung
+4 bis +8mA Warmlaufanreicherung
+15m mA Beschleunigungsanreicherung bei Gasstoß und kaltem Motor, warm deutlich weniger
pendeln um 0 mA bei Leerlauf und warmen Motor.

...mir wurden immer 0mA angezeigt. Sowohl bei eingeschalteter Zündung, als auch beim Startvorgang ("orgeln"). Weiter bin ich nicht gekommen, weil geht ja nicht an.


Dann könntest Du noch den Durchgang der Leitungen vom EHS (Pin 1+2) zum Stecker des MSG (Pin12+10) messen.

...die Durchgangsmessungen haben jeweils 0 Ohm betragen. auch keine Nachkommastellen. Habe bei abgezogenem EHS Stecker dessen Kabel-Buchen zur jeweiligen Buchse des MSG-Steckers gemessen. Also nur die Kabel geprüft. korrekt?

mawi2006

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5

Montag, 5. August 2019, 21:46

Durchgang messe ich zuerst die Messleitungen gegeneinander, damit man weiß, bei gutem Durchgang muss ein ähnliches Ergebnis herauskommen.
Das EHS selbst muss ca 20 Ohm haben.

Wenn Du keine Ströme messen kannst, hast Du den Messaufbau falsch gemacht oder die Leitungen sind nicht in Ordnung oder das MSG macht nix, z.B. wegen fehlender Spannungsversorgung (ÜSR), Spannung kann man prüfen an Pin 1, bei Zündung an.


Wenn kein Strom am EHS fließt, sollte der trotzdem anspringen, zum Testen mal mit Bremsenreiniger in die Stauscheibe unterstützend sprühen. Geht der an und wieder aus, kommt wohl kein Sprit. Dann mal den Benzindruck messen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mawi2006« (5. August 2019, 21:48)


Progger

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Montag, 5. August 2019, 23:56

Wie reagiert der Drehzahlmesser bei den Problemen?


mxjens

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7

Dienstag, 6. August 2019, 20:03

Hallo und vielen Dank für die erweiterten Details.

Zuerst: Am Messgerät ist die mA Buchse oder der zugehörige Modus defekt. über den A bereich bekomme ich valide Werte. Im Einzelnen:

Durchgang messe ich zuerst die Messleitungen gegeneinander, damit man weiß, bei gutem Durchgang muss ein ähnliches Ergebnis herauskommen.
Das EHS selbst muss ca 20 Ohm haben.

Innenwiderstand EHS ist 20 Ohm.

Ergebnis Stromflussmessung EHS:
- Zündung: 19mA
- Anlasser dreht: Geht sofort auf 56mA und springt später (nach ein paar Sekunden) auf 7mA und bleibt so. Der Wagen ist zu diesem Zeitpunkt nicht (merkbar) an, ich halte den Schlüssel, der Anlasser dreht noch.
Randinfo: Nach Ende dieser erfolglosen Startsequenzen (Schlüssel zurrück genommen) dümpelt er manchmal noch kurz, manchmal sogar ne Weile so auf Einzwei Pötten rum...

Wenn kein Strom am EHS fließt, sollte der trotzdem anspringen, zum Testen mal mit Bremsenreiniger in die Stauscheibe unterstützend sprühen. Geht der an und wieder aus, kommt wohl kein Sprit. Dann mal den Benzindruck messen.

Ohne Stecker am EHS ist er gerade mal angegangen und ne gute Weile gelaufen (80°Temp erreicht). Danach wieder nicht mehr...


Wie reagiert der Drehzahlmesser bei den Problemen?

... schau ich mal drauf beim nächsten Check und schreibe nochmal.



Weitere Info, habe den Leerlaufsteller nach selbem Modell gepüft:
Zündung: 1,3 A
Startvorgang: wechsel auf 1,1A
... wenn ich die Zündung zu lange an lasse, "knistert" der Leerlaufsteller und es werden 0A gezeigt. Nach Zündung aus und wieder an ist alles wieder wie vorher.

mawi2006

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8

Dienstag, 6. August 2019, 21:28

Geht er auf +56 mA oder auf -56 mA? Plus würde bedeuten, der fettet total an, bei Minus bekommt er keinen Sprit.
Hört sich jedenfalls so an, als wenn der KE-Stop noch drin hängt und auch die Leitung zum EHS bestromt. Es müsste (hier kann ich auch irren) MSG Pin 10 auf EHS Buchse Pin 2 und MSG Pin 12 auf EHS Buchse Pin 1 gehen. Ist halt etwas blöde zu beschreiben, da die Buchse am EHS die Bezeichnung genau entgegengesetzt dem EHS selbst hat.
Ich habe es nochmal rausgesucht:
sw pin 12 - pin 1
sw/br pin 10 - pin 2

Untersuche also zunächst einmal die Leitung vom EHS zum MSG, dass die wieder original verdrahtet wird.

Wenn der bei Betriebstemperatur nicht mehr angeht, könnte noch ein weiterer Fehler reinspielen (auf den spielt Progger an), dass der Kurbelwellensensor bei Hitze kein Signal mehr gibt, dann schaltet das KPR mangels Signal TD ab, dann gäbe es allerdings auch keinen Zündfunken.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mawi2006« (6. August 2019, 21:36)


mallnoch

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9

Mittwoch, 7. August 2019, 08:50

Wenn man den laufenden Motor abstellt oder dieser irgendwann (mal früher mal später) aus geht, lässt sich dieser (normalerweise) nicht erneut starten.

Der Fehler trat bestimmt bei LPG und Benzin auf.
Im Rahmen der Fehlersuche beim Vorbesitzer wurde bestimmt deswegen das LPG Steuergerät ausgebaut.

Daher tippe ich auf die Zündung.
Der Drehzahlsensor kann irgendwann aussetzen und dann geht das Auto einfach aus.
Ohne dieses Signal arbeitet das Zündsteuergerät (ZSG) nicht und erzeugt auch kein TD Signal für die anderen STG.
Ist die Batteriespannung zu schwach geht das Auto auch aus, dann wird die Batterie von der Lima nicht geladen.

it dem ausgebauten LPG Steuergerät hat er ein weiteres Problem eingebaut.
Denn dann bekommt das MSG kein Lambda Signal mehr.

Wenn das EHS kein Strom bekommen würde, also wie Stecker ab, dann würde der Motor ewig ewig ewig kalt orgeln bis er angeht.
Warm wäre es ohne EHS Strom kein Problem.

Das ausgehen bei warmen Motor kann auch einfach sein das er massiv Falschluft zieht weil paar Gummiteile defekt sind.
Kalt geht er an weil er durch das EHS anfettet.
Warm kann er das nicht mehr ausgleichen, massive Falschluft durch mehr Sprit ausgleichen, und geht dann auch gerne mal aus.
Der m103 ist eine DIVA was Falschluft betrifft.

Hast Du Euro 2 drin was per "Luft" arbeitet wird das gerne in den kleinen süßen Schlauch eingebunden.
Dieser kleine Süße Schlauch, wenn er da undicht ist, kannst Du ein Motorstart warm vergessen und er läuft im Leerlauf schlecht und geht aus.
Den Shclauch sieht man auf der Beifahrerseite vom Lufikasten, vom Ventildeckel geht er runter zur Ansaugbrücke, ist ein ca 5cm langer Schlauch als 90° Biegung geformt.
Euro 2 per Drehzahlsignal manipulation kann den Motor auch abschalten wenn das Euro 2 Teil defekt ist.

Ein paar Bilder von den losen Kabelenden und so wären sicher gut.

Wenn er keine mechanischen defekte hat läuft der m103 im warmen Zustand sogar ohne MSG super.

Das wollte ich mal zusätzlich den den Messaktivitäten schreiben.
Limo 300E LPG

Projekte für 2019: Projekt 300TE Abschließen

Klimakabelbaum innen verlöten
Fahrwerk vorne fertig stellen
Motor/Getriebe fertig an Perepherie anschließen
LPG + STH anschließen
Wichtig: Auspuff mit 2 Endrohren anbauen

Projekte für 2020
1. Teile von Spender Auto mein Coupe HU fertig machen.
2. Spenderauto bis zum letzten schlachten und entsorgen

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mallnoch« (7. August 2019, 08:56)


mxjens

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10

Mittwoch, 7. August 2019, 11:37

Kurze Info von einem kleinen Kurzcheck am Morgen.

Geht er auf +56 mA oder auf -56 mA? Plus würde bedeuten, der fettet total an, bei Minus bekommt er keinen Sprit.

Das 56mA signal im Startvorgang ist +56mA (habe beim Aufbau darauf geachtet, dass die 19mA bei Zündung als + 19mA gezeigt werden)

Hast Du Euro 2 drin was per "Luft" arbeitet wird das gerne in den kleinen süßen Schlauch eingebunden.
Dieser kleine Süße Schlauch, wenn er da undicht ist, kannst Du ein Motorstart warm vergessen und er läuft im Leerlauf schlecht und geht aus.
Den Shclauch sieht man auf der Beifahrerseite vom Lufikasten, vom Ventildeckel geht er runter zur Ansaugbrücke, ist ein ca 5cm langer Schlauch als 90° Biegung geformt.
Euro 2 per Drehzahlsignal manipulation kann den Motor auch abschalten wenn das Euro 2 Teil defekt ist.

Euro2 ist durch HJS/LAT TR11 im Fzg-Schein beschrieben

Progger

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11

Mittwoch, 7. August 2019, 14:30

Euro2 ist durch HJS/LAT TR11 im Fzg-Schein beschrieben

Und da warst du/jemand auch schon dran?


mallnoch

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12

Mittwoch, 7. August 2019, 15:03

Das HJS Euro 2 Zeugs ist der TD Manipulator.

Das hatte ich auch in meinem 230TE in Farbe 122 drin.
Ich hab ewig gesucht bis ich mal das HJS erwähnt hatte und das dann richtig abgeklemmt hatte.
Oh wunder alle Fehler waren weg dann bei mir.
Der Vorbesitzer hat sogar den Kat getauscht.

Das HJS schleift das TD (Drehzahlsignal) vom ZSG durch das HJS STG und gibt das manipulierte Signal an die restlichen Auto STG wie KPR und MSG weiter.
Durch den "Fehler" im HJS STG schaltet sich das ZSG ab und der Motor geht aus.

Zur Fehlersuche das HJS abklemmen, die "Schleife" richtig entfernen sonst läuft er nicht mehr weil das KPR kein TD Signal bekommt.

Wenn es das ist und der Fehler dann weg ist, musst Du das HJS "reparieren" wenn Du die Euro 2 behalten willst.
Neu wirst Du das HJS nicht mehr finden da es die Firma nicht mehr gibt.

Sonst gibt es nur noch die Mini Kat Möglchkeit
Es gibt keine andere Möglichkeit den 300-24V auf Euro 2 zu bekommen.
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mawi2006

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Mittwoch, 7. August 2019, 21:51

Wenn der +56 mA zeigt, fettet der also sinnlos an. Entferne den KE-Stop aus der Leitung zwischen MSG und EHS.

Der HJS TR2 kann das Drehzahlsignal verfälschen, das hat Mallnoch gut bemerkt.

Den zu deaktivieren, bedeutet, klemme das grüne originale Drehzahlkabel vom zusätzlichen Halter mit dem weißen Kabel des HJS wieder auf die Sammelklemme TD neben der runden Diagnosebuchse. Entferne an der Buchse Drosselklappe den Zwischenstecker und stecke den Stecker DK wieder original.
http://ww.autoczescivaldi.pl/pdf/0118/27022042.PDF

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mawi2006« (7. August 2019, 21:55)


mxjens

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14

Mittwoch, 7. August 2019, 21:57

Guten Abend,

habe mich direkt nochmal drann begeben und ein paar News. Eure Ansätze sind mittlerweile so vielfältig, dass ich nur langsam voran komme...

Wie reagiert der Drehzahlmesser bei den Problemen?

Der Drehzahlmesser liegt die ganze Zeit am Boden. Wenn der Wagen dann mal läuft, dann zeigt der Drehzahlmesser valide werte. Das einzige, was im Startvorgang rumtanzt, ist die Benzin-Anzeige. Diese lässt sich auch mit dem Schalten anderer Verbraucher (Scheibenheizung) bzgl. Ihrer Anzeige geringfügig manipulieren...

Zur Fehlersuche das HJS abklemmen, die "Schleife" richtig entfernen sonst läuft er nicht mehr weil das KPR kein TD Signal bekommt.

Den HJS habe ich mir einmal genauer angesehen. Die einzige Schleife, welche ich einmal testweise raus genommen habe, war die an der Diadnosedose (siehe Foto Schleife HJS). Das grüne Kabel, welches aus dem Sicherungskasten kommt, habe ich dabei von der HJS Schleife abenommen und direkt auf die Anschlusstelle links von der Diagnosedose(siehe Foto) gelegt. Es gibt da noch ein weiteres seltsames Stecker-Konstrukt, was Schleifenmäßig daher kommt. Es ist auch in den Motorraum verlegt, verläuft allerdings vollständig aus dem HJS Steuergerät heraus und wieder in selbiges hinein geht... (Siehe Foto Stecker HJS) Das macht doch irgendwie gar keinen Sinn...



Rückblickend wohl ein Zufallstreffer, aber der Wagen hat danach(die temporäre HJS Änderung) sogar gestartet und ich konnte Ihn mehrfach abstellen und wieder starten (das war bisher extrem selten so möglich...)
Diese Tests mache ich momentan übrigens alle mit abgezogenem Leerlaufsteller, da dieser seltsam agiert (die Stromflusswerte, die ich oben notiert habe, sind auch deutlich über den 600mA, die ich als Richtwert hier stehen habe). Wenn ich den Stecker des Lehrlaufstellers z.B. im laufenden Betrieb draufstecke, dann zieht er den Motorlauf so weit runter, dass er meiner Meinung nach aus gehen würde, wenn ich nicht mit etwas (Hand-)Gas dagegen halten würde... Bin dann später sogar ein paar Meter gefahren (nur den Berg in meiner Straße hoch, damit ich auf jeden Fall zurrück komme). Das hat auch recht gut geklappt (Die Geschwindigkeitsanzeige geht übrigens doch) - nach dem Drehen und runterfahren, ist er allerdings im Schiebe-Betrieb im Hang aus gegangen und ich konnte nur noch bei mir ran rollen. Es war dann auch kein Start mehr möglich. Warte jetzt, bis er wieder kalt ist, werde dann ja sehen, ob es ein Zufallstreffer war, oder nicht...

Die Prüfdose zeigt bei eingeschalteter Zündung übrigens auch dann weiterhin 30%, wenn der Wagen laut Innenraumanzeige >80° Temperatur hat.
Bei laufendem Motor hat das Multimeter im % Modus vorhin zwischen 62% und 69% hin und her geschwankt
»mxjens« hat folgende Bilder angehängt:
  • Schleife HJS.jpg
  • Stecker HJS.jpg

mxjens

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15

Mittwoch, 7. August 2019, 22:11

Oh, da haben wir wohl zeitgleich geschrieben...
Wenn der +56 mA zeigt, fettet der also sinnlos an. Entferne den KE-Stop aus der Leitung zwischen MSG und EHS.

...das schaue ich mir dann nochmal an. Weiss zwar nicht, wie ich diese Kabel realistisch verfolgen kann, da diese ja recht schnell in Isolierungen verschwinden, bzw. aus dem MSG-Stecker nicht erkennbar herauslaufen...

Den zu deaktivieren, bedeutet, klemme das grüne originale Drehzahlkabel vom zusätzlichen Halter mit dem weißen Kabel des HJS wieder auf die Sammelklemme TD neben der runden Diagnosebuchse. Entferne an der Buchse Drosselklappe den Zwischenstecker und stecke den Stecker DK wieder original.
http://ww.autoczescivaldi.pl/pdf/0118/27022042.PDF

Das mit dem Grün-gelben Kabel habe ich wohl richtig gemacht. Danke nochmal für die pdf-Anleitung. Ja, die Drosselklappenstecker stecken in sich selbst - da hat der Vorbesitzer wohl schon teilweise deaktiviert...

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