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  • »alexanderfrese« ist männlich
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1

Montag, 3. Juni 2019, 10:13

Elektrohydraulisches Stellglied und AU?

Moinsen,

230er Mopf 0, M102 (wenn genauere Info nötig, bitte meckern).

Ich habe ein siffendes EHS. Schon länger. Ein gebrauchtes im Tausch vor zwei Jahren siffte noch mehr, konnte ich glücklicherweise zurück geben. Letzte AU mit warmherzigem Prüfer: "mmm … regelt … ok". Symptome, die ich aus meinem Daily-Driver-Alltag kenne und bisher gepflegt ignorierte: Kalt die ersten Minuten den ein oder anderen Verschlucker beim Gasgeben. Und halt der erfrischende Duft von fossilen Brensstoffen. Beides aber jeweils immer nur sporadisch…
Jetzt ein anderer Prüfer, offensichtlich angenervt davon, am Brückentag buckeln zu müssen (der hat mir auch noch anderes im Hinterachs-Mikado angekreuzt, was weder ich, noch mein talentierter Freund, noch mein Schrauber nachvollziehen können, aber das ist eine andere Geschichte…): keine AU wegen krankhaftem "zu mager". Na toll. Von der AU mal abgesehen freuen sich ja auch Auslassventile über vernünftige Gemischaufbereitung, also ran an die Buletten…

Ich hab’ nach dem überall verfügbaren "diagnose-ke-iii-am-m102-ab-9-89"-PDF mal gemessen … Tastverhältnis an der Diagnose-Dose bestätigt das zu Mager (zeigt 100%). Die Fehler-Optionen die in dem PDF für diese Anzeige angegeben sind, habe ich (bis auf die Lambda-Sonde selber) schon durchgemessen und die scheiden aus. Regelströme am EHS liegen tlw. (nur ganz knapp) neben den Sollwerten, sind aber insgesamt plausibel. Ach – mit Bremsenreiniger abgesprüht hat keine Falschluft-Symptomatik gezeigt.

Was ich mich gerade frage ist: Überall spricht man von undichten Stellgliedern, aber meist unter dem Komfort-Apsekt (stinkt im Innenraum) oder der Sicherheit (ein richtig Benzin tropfendes EHS am heißen Motor ist auch nicht wirklich sexy und Benzindämpfe sind ja nicht wirklich gesund). Was ich bei solchen Fragestellungen kaum bis nie finde, ist, was ein undichtes Stellglied mit der Steuerung macht. Ich meine, das ist doch das wesentliche Element, mit dem die KE eben per E das Gemisch in Fahrt beeinflussen kann. Wenn das undicht ist, können doch auch die vom Steuergerät an das EHS befohlenen entsprechend anzupassenden Druckdifferenzen nicht mehr (oder nicht mehr exakt) an den Mengenteiler weitergereicht werden? Oder liege ich da gedanklich falsch?

Ich habe gerade sowohl Termin- als auch (sowieso) chronischen Geldregen-Stress, so dass ich den Merser nicht iwo mit "mach fettich" hinstellen kann. Geschweige denn privat finanzierten Teileweitwurf zu starten. Und die CO-Einstellschraube selbst soll man ja tunlichst nicht anfassen, so lange nicht alles andere in der Steuerung absolut super schick i.O. ist .Das EHS will ich nun sowieso ersetzen. Sollte das eventuell eine gute Chance bieten, den Magerlauf mit zu erschlagen? Oder gibt es noch Tips in andere Richtung zu forschen?

Was mich on Top erfreut, ist, dass vor drei Wochen in der Bucht ein paar (!) neue (!) EHS für 140 Euro zu bekommen waren und ich qua Kontostand nicht zugreifen konnte… :pflaster:

Danke für jeglichen Input!

Der Alex
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mallnoch

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2

Montag, 3. Juni 2019, 11:31

Naja bevor Du das Stellglied für defekt erklärst, würde ich erstmal die zwei Dichtungen tauschen.
Meist sind die einfach fertig und dann sifft es Sprit raus.
Kosten bei Mercedes unter 10 Euro.
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3

Montag, 3. Juni 2019, 11:47

Zum Tastverhältnis messen, hast Du denn bei eingeschalteter Zündung, ohne den Motor zu starten, 70% ablesen können? Bei 100% würde ich von einem Messfehler ausgehen. Die Ströme am EHS zeigen Dir ja scheinbar etwas anderes.

Das EHS regelt ja simpel gesagt den Unterkammerdruck und damit die Druckdifferenz für die Membranventile im Mengenteiler. Wenn der Unterkammerdruck dadurch absinken würde, müsste er ja eher zu fett laufen. ich vermute also, dass es keinen echten Einfluss auf die Gemischregelung hat. und solange die Ströme pendeln, findet ja eine Gemischregelung nach Lambda statt.

Wann wurde denn zu mager bemängelt, nur im Leerlauf oder auch bei erhöhter Drehzahl?

Das Absprühen mit Bremsenreiniger findet nicht jede Falschluft, so meine Erfahrung, bzw. es hilft beim Absprühen, die Lambdaregelung, Strom zum EHS oder Tastverhältnis im Auge zu behalten, nicht immer ändert sich gleich die Drehzahl.

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4

Montag, 3. Juni 2019, 13:30

Naja bevor Du das Stellglied für defekt erklärst, würde ich erstmal die zwei Dichtungen tauschen.

Das hatte ich vor dem letzten TÜV vor zwei Jahren gemacht. Hat keinen Unterschied ergeben.

Zum Tastverhältnis messen, hast Du denn bei eingeschalteter Zündung, ohne den Motor zu starten, 70% ablesen können? Bei 100% würde ich von einem Messfehler ausgehen. Die Ströme am EHS zeigen Dir ja scheinbar etwas anderes.

Das EHS regelt ja simpel gesagt den Unterkammerdruck und damit die Druckdifferenz für die Membranventile im Mengenteiler. Wenn der Unterkammerdruck dadurch absinken würde, müsste er ja eher zu fett laufen. ich vermute also, dass es keinen echten Einfluss auf die Gemischregelung hat. und solange die Ströme pendeln, findet ja eine Gemischregelung nach Lambda statt.

Wann wurde denn zu mager bemängelt, nur im Leerlauf oder auch bei erhöhter Drehzahl?

Das Absprühen mit Bremsenreiniger findet nicht jede Falschluft, so meine Erfahrung, bzw. es hilft beim Absprühen, die Lambdaregelung, Strom zum EHS oder Tastverhältnis im Auge zu behalten, nicht immer ändert sich gleich die Drehzahl.

Hmm … das klingt interessant. Vor allem die Wechselwirkung "Unterkammerdruck zu niedrig wegen defektem EHS müsste zu fettes Gemisch ergeben…". Da war ich mit meinem Sachverstand eben nicht sicher ob so oder so rum. Der Kittel hat die Werte bei erhöhter Drehzahl bemängelt.

Absprühen bei angeschlossenem Messgerät an der Dose werd ich mal machen.
Aarghh, den TV-Wert für Motor aus mit Zündung an habe ich so nicht in Erinnerung. Das Setting habe wahrscheinlich vergessen zu messen… Für mich zum Verständnis: Warum muss 100% ein Messfehler sein? Wenn (ich such ja was genau) etwas in der Gemischaufbereitung falsch steht oder Werte falsch überträgt/auswertet und dadurch die Lambda-Regelung am Mageranschlag sitzt, wäre 100% doch der Wert, den man da ablesen muss, oder seh ich das falsch? Oder sind 100% im laufenden Motor für zu mager plausibel/möglich aber eben nur bei Zündung an müsste 70% da stehen?
Wie gesagt, die Punkte

Zitat

- Keine Spannung oder Masse an Diagnosedose (X11)
- Leitungsunterbrechung von Diagnosedose (X11) zu Steuergerät KE (N3)
- Keine Spannung oder Masse an Steuergerät KE (N3) (Sicherung Überspannungsschutz bzw. Überspannungsschutz defekt)
habe ich gemessen und treffen nicht zu. Mein ÜSR ist erst ca. drei Jahre alt (war ein neues damals). Was ich (noch) nicht gemessen habe ist,

Zitat

- O2-Sonde (G3/2) defekt (Signalleitung Kurzschluß gegen Masse)
Das steht noch auf dem Plan. Was auch noch "offen" wäre ist:

Zitat

- Lambda-Regelungstester defekt
Da stutze ich von der Formulierung her. Öhm, soll schliecht heißen, Messgerät ist kaputt? Also nicht irgendeine Bordkomponente?

BTW: Während meiner TV-Messung gab es verschiedene, sehr sporadische kurze Zuckungen in den 90%-Bereich…
Alex

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5

Montag, 3. Juni 2019, 14:15

Ich geh gerade noch mal das KE-PDF durch. Da werden ja die verschiedenen Mess-"Momente" für das EHS aufgelistet. Da sind die wesentlichen Vorgänge aber doch Gemisch-Anreicherungen – sprich wenn Strom auf das EHS läuft, dann um Beschleunigungs- oder Volllast-Anreicherungen zu machen. Und wenn es das (mechanisch) nicht machen kann, dann bleibt das Gemisch doch zu mager?
?(
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Montag, 3. Juni 2019, 15:19

70%=Drehzahlsignal fehlt
Das muss also bei eingeschalteter Zündung und stehendem Motor für das Tastverhältnis angezeigt werden.
100%=komplett durchgängig 0 Volt an der Diagnosebuchse. Kann ein Fehlercode sein oder mager oder Messfehler, den solltest Du durch die 70% ausschließen können.

Wenn das EHS nicht arbeitet, kann auch keine Regelung stattfinden, dann dürfte der Strom am EHS auch nicht pendeln im Leerlauf.

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7

Montag, 3. Juni 2019, 16:05

Hmm … hatte das Multimeter noch im Auto liegen, war gerade mal auffe Arbeit vor der Tür … Zeigt bei nur Zündung an tatsächlich auch fix 100%… :(
Alex

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8

Montag, 3. Juni 2019, 22:15

Weiteres:

Habe auf dem Hinweg zu einem Tausch-EHS mal die Lambdasondenspannung abgegriffen. Nur Zündung an = 0,47 V. Soll glaub ich 0,5 haben. Passt – für mich. Die Werte in Betrieb waren dann aber fast durchgängig konstant zu niedrig. Es sollen ja pendelnde Werte zwischen 100 und 800 mV abzulesen sein. Es gab zwar mal kurze Spitzen, aber im freien Lauf bei 130 auf der Bahn waren da bestenfalls schwach schwankende Werte, dabei deutlich unter 100 mV.
Auf dem Rückweg mit dem getauschten EHS waren dann die Spannungswerte der Sonde ziemlich sauber in dem Sollbereich und bei konstanter Fahrt auch deutlich pendelnd. Beim Gasgeben oder an Steigungen höhere Werte in dem Sollbereich. Im Ausrollen meine ich darüber hinaus noch niedrigere Werte als in der Fahrt mit dem alten EHS gesehen zu haben. Das ist aber nicht ganz sicher, da ich in der Autobahnausfahrt dann doch nicht die Augen ständig auf dem Messgerät, das ich in das Handschuhfach geklemmt hatte, lassen wollte.

Sprich jetzt regelt da plötzlich deutlich etwas, was vorher nicht passierte. Wenn hohe Spannung fette(res) Gemisch bedeutet, bin ich mit dem getauschten EHS ein Stück weiter.

Allein an der X11-Dose lese ich die selben ollen 100% wie vorher ab. Egal ob laufender Motor oder nur Zündung an. Es gibt jetzt erkennbarere Zuckungen nach unten hin, aber immer nur sehr kurz und wie zufällig. Ich werde morgen noch mal die EHS-Ströme am neuen EHS messen.

Kann ich mit den Messergebnissen davon ausgehen, dass die Lambdasonde i.O. ist?
Und da die Werte dort ja schwanken, dass von den Lamdbasondenmesswerten auch was in der Gemischsteuerung ankommt und dort umgesetzt wird?
Noch Ratschläge von Euch?
Alex

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Dienstag, 4. Juni 2019, 00:03

Die Sonde wird wohl i.O sein, wenn es jetzt ordentlich pendelt und auch mal Werte von 700-800 mV abzulesen sind, je älter die Sonden werden, desto träger werden die wohl, kann schon im Verbrauch bemerkbar werden.

Und ja, Werte über 450 mV entsprechen fettem Gemisch.

Miss doch mal die Spannung zwischen Pin 3 an der runden Diagnosebuchse gegen Masse, weil Pin 2 sollte Masse sein. kannst auch gern mal Durchgang von Pin3 zum MSG sowie Pin2 zur Masse messen. Wenn das alles passt, und Du keine Spannung messen kannst? 100% bedeutet, wie schon geschrieben, das keine Spannung da ist. Musst Dir einfach klarmachen, das ist ein Rechtecksignal aus 0 Volt und Bordspannung bestehend, je länger der Anteil der 0 Volt, desto höher ist das Tastverhältnis. Man kann also auch mal Spannung messen, ich zitiere mich mal selbst:

Zitat

Das Tastverhältnis kann man auch annähernd mit einem normalen Multimeter bestimme, so Du an Buchse 2+3 der Diagnosedose X11 (die runde beim Zündsteuergerät) überhaupt eine Spannung gemessen bekommst. Geht so:

Motor muss warm sein
Batteriespannung (Ub)im Leerlauf messen
Spannung an X11 (Ut) von 2 nach 3 messen
ausrechnen nach der Formel: (Ub-Ut)/Ub

Rechenbeispiel: (12V - 4V)/12V = 8V/12V = 0,66 = 66%

Bei nur Zündung an muss also irgendwas mit 3,5 Volt da sein.

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Dienstag, 4. Juni 2019, 07:45

Mmmpf, die 3,5 messe ich bei nur Zündung an. So langsam habe ich das Multimeter und seine Duty-Cycle-Messung im Verdacht. Ich habe eigentlich ein brauchbares, aber eben ohne Tastverhältnis-Einstellung, deswegen hatte ich jetzt nur ein billiges mit einer solchen Messeinstellung gekauft. Wobei die berüchtigten Amazon-Bewertungen eher von "erstaunlich brauchbar für das kleine Geld" sprechen.
Die einzige Testmöglichkeit für das Teil, die mir einfällt, ist Wechselstrom aus der Steckdose. Da zeigt er 50%.

Ob die nackte Spannung pendelt, messe ich mal später. So früh wollte ich den friedlichen Hinterhof noch nicht stören.
Alex

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Dienstag, 4. Juni 2019, 09:30

Noch ergänzend: Das Messgerät zeigt an X11 Pol 2 und 3 nicht nur eine Spannung, sondern auch eine Frequenz an. Wenn ich dann von Frequenz auf % umschalte, sagt er halt 99,9/100. Ich muss mal schauen, ob ich schnell iwo Zugriff auf ein anderes Messgerät mit TV-Messung bekomme um das abzugleichen…
Alex

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Dienstag, 4. Juni 2019, 11:12

Anderes Messgerät: Zündung an ohne Motorlauf sauber TV 70%. Mit Motorlauf je nach Drehzahl um unterschiedlich hohe Werte (alle über 60%) pendelnd, das dann so ± 3–4 %. So soll das dem Grunde nach an dieser Stelle doch aussehen, oder?
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Dienstag, 4. Juni 2019, 13:42

Pendeln ja, aber um 50% im Leerlauf mit warmen Motor, wenn also Falschluft ausgeschlossen, dann doch mal an der CO-Schraube drehen. Dazu brauchst Du einen langen 3er Inbus, den etwas runterdrücken, wenn er drin steckt, dann sollte es sich bei Drehen anders anfühlen, als wenn Du ohne Druck drehst. Nach dem Drehen immer einen kleinen Gasstoß, bevor man das TV erneut bewertet. Drehen kannst Du bei laufendem Motor, nur wenn Du zu tief drückst, betätigst Du schon damit die Stauscheibe und er will ausgehen.

Es gibt die Ansicht, dass beim M103 das TV sogar auf 45% eingestellt werden solle, steht sogar irgendwo in der WIS-CD, ich kann nur nicht verstehen, wieso man das tun soll. 45% bedeutet ja, dass der im Leerlauf zu fett läuft?

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Samstag, 8. Juni 2019, 21:04

Also – das getauschte EHS hat auch alle anderen Symptome beseitigt. Hatte ja z.B prachtvolles Mager-Ruckeln in der Nachstartphase und ähnlich un-mercedöse Verhaltensweisen. Also scheint das neue EHS das Gemisch tatsächlich den verschiedenen Betriebszuständen entsprechend zu regeln.
Inzwischen habe ich auch ein Mutlimeter, das vernünftig Tastverhältnisse misst. Alles an Pol 2 und 3 X11 bringt mich allerdings in Verzweiflung.

Zündung an = 70% passt.
Start und Leerlauf geht auf 50 %, so weit noch gut.
Nach ein paar Sekunden klettert es dann aber auf 80%. Und pendelt da nicht wirklich. Zuckt aber kurz bei Gasstößen…

Da alles übrige erst mal plausibel war (Lambda-Sonden-Spannungen und EHS-Ströme) habe ich dann doch mal dreist die Justierschraube am LMM bespielt. Ich bekam aber entweder keine Änderung des TV oder dann gleich einen Sturz von 80 auf 20 %. Und umgekehrt. Dazwischen – und ja, ich habe feine Drehwinkel gemacht – habe ich keinen festen Wert erreichen können. Auf 20% ruckelte der Leerlauf deutlicher, deswegen bin ich wieder zu den 80% gegangen. Wobei – 80% sind ja auch die schnöde Meldung für Ansaugluft-Temp-System und 20% erzählt einem ja auch gesondertes. Was die KE in welchem Gemisch-Bereich macht, sieht man ja erst, wenn der Wert pendelt. Dafuq.

Ich habe verschiedene Werte, Durchgang der Leitungen und Kontakte der Temp-Sonden (Kühlwasser und Ansaugluft) geprüft und nichts gefunden. Allerdings war ich da angenervterweise etwas unsystematisch. Das werde ich die Tage noch mal mit Checkliste für die messbaren Komponenten der KE wiederholen.

Fällt Euch zusätzlich noch was ein? ;(
Alex

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Sonntag, 9. Juni 2019, 00:07

Strom am EHS messen, der sollte ja bei warmen Motor im Leerlauf um 0 mA pendeln.

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