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Klaus-AC

Mitglied

  • »Klaus-AC« ist männlich
  • »Klaus-AC« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: 52072 Aachen

Fahrzeugtyp: C124 - E220

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1

Samstag, 7. Oktober 2017, 10:02

Rostvorsorge im Rahmen anstehender Karosseriearbeiten

Moin zusammen,

am kommenden Mittwoch geht mein Wagen (Coupé) zum Karosseriemenschen um Rostabbau zu betreiben. Insgesamt habe ich mich als technisch nicht sonderlich versierter Mensch hier im Forum mit eurer Hilfe schon umfassend zum Thema informieren können: Danke dafür!

Nun schwirrt mir noch das Thema Rostvorsorge im Kopf: ich habe hierzu verschiedene Beiträge gelesen und fand nicht zuletzt die Ausführungen von Benutzer 'Sternenwind' recht interessant, der ja in vielen Bereichen auf Korrossionsschutzfett setzt.

Auch wenn ich der ausgesuchten Werkstatt im Vorfeld mein Vertrauen schenke, so frage ich mich doch, ob es hier im Forum eine Übersicht gibt, welche die zu versorgenden Stellen aufzählt.

Beste Grüße - Der Klaus

nicehand

Forenlegende

  • »nicehand« ist männlich

Wohnort: wiesbaden

Fahrzeugtyp: e 320 coupe

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2

Samstag, 7. Oktober 2017, 10:21

moin

solche Schweißereien, Achsenrevidieren, lacken hab ich und lass es immer noch an meinem Coupe machen....

Erst die ganzen Arbeiten abschließen und dann erst Rostvorsorge betreiben mit Fett, Mike Sanders, Ceducci, Fluid Film und was es sonst noch alles gibt...sonst haftet der Lack etc nicht gut

weniger Arbeit/kosten wird es nach Beendigung der vorgenannten Arbeiten und VOR zusammenbau der eh abgebauten Teile zu konservieren
druffhacken kann jeder spacken

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nicehand« (7. Oktober 2017, 10:24)


3

Samstag, 7. Oktober 2017, 10:43

Moin W 124 Freunde, moin Klaus-AC, wenn Du nicht ´s machst sieht das zum Bsp. so aus :

,

ist ungefähr 2 Jahre her.
Wenn Du das einigermaßen sinnig betreiben möchtest kann es so aussehen :

,
wie Du siehst siehst Du Nix 8) .
Der Schlurren ist von unten von Vorn bis Hinten von Li nach Re und von Oben bis Unten zu Quasi 80% entrostet, Innen ausgeräumt und diverse Anbauteile ( außer Motor Getriebe und Anhängerkupplung ) 2 mal Grundiert dann Bebuntet und nachher mit
Hohlraumkonservierung behandelt worden, Innen alle Sicken/Falze und Außen ünnerwärts auch alle Sicken/Falze. Den Windschutzscheibenrahmen muß ich noch sezieren :) .
Mit freundlichen Grüßen KK



ist der Stern vorn demontiert,fährt es sich recht ungeniert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »-Kombikisten-« (7. Oktober 2017, 11:22)


afu

Foren süchtig

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Wohnort: Heilbronn

Fahrzeugtyp: W124 230CE, E320

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4

Samstag, 7. Oktober 2017, 13:10

Moin,

wie nicehand es geschrieben hat, erst schweißen, die Konservierung der Stellen macht der Blechner, dann Lack und vor der Montage der Anbauteile die HRK.
Mit welchem Produkt ist eine Frage der Philosophie, der Nutzung (Daily oder nur Saison) und ev. möglicher Eigenleistung. Zu dem Thema gibt es eine Unmenge von Beiträgen in den einschlägigen Foren.
Meine Alte Dame ist mir MS und FF geflutet, hat aber den Nachteil bei Rep. an Achse oder ähnlichem wirst du saumäßig "fettig".
Der Große Bruder hat das was halt der Blechner nimmt, ist ev. nicht ganz so belastbar aber wenn man was machen muß deutlich "sauberer".

Viel Erfolg.
Viele Grüße

Afu

Auf dem Baum das sitzt ein Specht, der Baum ist hoch, dem Specht ist schlecht.

Klaus-AC

Mitglied

  • »Klaus-AC« ist männlich
  • »Klaus-AC« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: 52072 Aachen

Fahrzeugtyp: C124 - E220

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5

Samstag, 7. Oktober 2017, 13:12

Eben drum: es kommen sowieso die vorderen Kotflügel ab und die Sacco-Bretter runter, da er ringsum gemacht werden muss (Kotflügel vorne & hinten, Schweller, Heckdeckel, Türen, Unsichtbares); also eigentlich der richtige Zeitpunkt, um Vorsorge zu betreiben.

Kann ich denn davon ausgehen, dass der Karosseriemensch schon weiß, wo er das 'Zeugs' hinschmieren muss?

Der Klaus

W124-E250

Super User

  • »W124-E250« ist männlich

Wohnort: Sindelfingen

Fahrzeugtyp: W 124 E 250 Diesel / W 210 E200 / Mercedes W 639 Viano 2.2 CDI/ Mercedes S 211 E 200 Kompressor

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6

Samstag, 7. Oktober 2017, 14:47

Das wäre der erste der es wüsste und es freiwillig machen würde
Gruss Ziya



Hier gehts zum Trekker

Hier wird er gepflegt und lackiert

A Geizhals und a fette Sau sind erst noch am Tod zu ebbes nutz

strangelet

Junior Mitglied

  • »strangelet« ist männlich

Wohnort: Wiesbaden

Fahrzeugtyp: W124 230CE

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7

Sonntag, 8. Oktober 2017, 00:19

Eben. Die arbeiten kosten halt ...

Meiner hat mich gebeten innen alles auszubauen. Damit er versiegeln kann. auch gut Mit schweißbaren Rostschutz + Nachbehandlung. Einen Tag trocknen min. Danach Lack drauf. Und zum Schluss mit Fluid Film ertränkt .. aktuell tropfts aus jeder Ritze auf den Asphalt.

Viele gehen her und schweißen stumpf eine ohne Versiegelung. Dann gammelts von innen her weg. Drum darf ich nächstes Jahr den Radlauf HR nochmal neumachen lassen ... Danke Anke ...

Dauerbenz

Foren King

  • »Dauerbenz« ist männlich

Wohnort: Deutschland

Fahrzeugtyp: Rentnerdaimler

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8

Sonntag, 8. Oktober 2017, 02:03

Korrossionsschutzfett
Nö, da du den Wagen auch fahren möchtest gehts anders :batman:

Zunächst mal alles entrosten


mit Flex und Zopfbürste und stellenweise Topfbürste..und dann noch Minibandschleifer....perfekt wäre in den wenigen unzugänglichen Ecken Strahlen...brauchts aber nicht wirklich



...dann dünn lackieren (nicht streichen!!!) mit Rostegal (Schäferlack Grevenbroich) und anschließend nach ca. 2 Tagen Trocknung die weggeflexten Blechüberlappungen / Schweißnähte mit Karrosseriedichtmasse ala LM oder Petec..oder Silka usw. abdichten ...




dann Brantho 3in1 drüberlackieren (das verträgt sich mit Rostegal!!! und ist anschließend auch überlackierbar mit anderen Lacken...zumindestens den meisten :!: )



und dann je nach Wunsch den Originalfarbton auftragen...

und dann alle Achsteile wieder montieren...



Das geht natürlich auch vorne

vorderen Querträger inspizieren!!!


und dann im Bild beschriebene Bereiche besarbeiten....kannst du genauso machen wie im Hinterachsbereich!!




Dies sind die Stellen, an die du am besten bei ausgebauter Achse drankommst.

_______________________________________________________

Andere Bereiche sind auch wichtig...aber auf Fett usw.verzichte ich...halte ich auch nichts von...., wenn man 1 x im Jahr unters Auto schaut..is (t im Alltagsbetrieb eher hinderlich (IMHO halt)

Wenn du einen ordentlichen ..unfettigen...Lackaufbau vornehmen lässt, brauchts keine Fette...

Da ich aber nur Praxiserfahrungen habe, kann man natürlich auch Fette draufjagen...ich werde es nicht tun ;) ...übrigens: VIEL hilft nicht immer viel :phat:



wenn aber doch...

Der unterste Stopfen vorne im hinteren Radkasten ist für die Schweller inkl. hintere WHA`s
wenn du die vorderen Plasteschalen im vorderen Radhaus abnimmst findest du direkt die Stopfen für den vorderen Schwellerbereich inkl. WHA`s.

usw. eigentlich sind die Stopfen zu den Hohlräumen ganz logisch verteilt.



LG

nicehand

Forenlegende

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Wohnort: wiesbaden

Fahrzeugtyp: e 320 coupe

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9

Sonntag, 8. Oktober 2017, 13:36

deine Arbeiten und Dokus in allen Ehren, aber das seh ich definitiv nicht so wie du
Wenn du einen ordentlichen ..unfettigen...Lackaufbau vornehmen lässt, brauchts keine Fette...

wenn z.b neue Wagenheberaufnahmen, oder Federteller etc neu eingeschweißt werden und man hat so einen guten Lackaufbau/Rostschutz wie du beschreibst gemacht....aber was ist mit der anderen Seite/Hohlraum? da gibts keine Möglichkeit zum Lackaufbau und genau da sollte man mit Fetten wie Sanders schützen-weil absolut ungeschützt nach der Braterei
druffhacken kann jeder spacken

Dauerbenz

Foren King

  • »Dauerbenz« ist männlich

Wohnort: Deutschland

Fahrzeugtyp: Rentnerdaimler

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10

Sonntag, 8. Oktober 2017, 21:02

das seh ich definitiv nicht so wie du
ist doch in Ordnung ;)

wenn z.b neue Wagenheberaufnahmen, oder Federteller etc neu eingeschweißt werden und man hat so einen guten Lackaufbau/Rostschutz wie du beschreibst gemacht....aber was ist mit der anderen Seite/Hohlraum? da gibts keine Möglichkeit zum Lackaufbau und genau
das sehe ich anders....

hier mal der Blick auf die innenseite einer frisch geschweißten Wagenheberaufnahme. Da kann man genauso einen Lackaufbau vornehmen, wie von außen. Überall, wo man Fette rein pumpt, die im Sommer bei Hitze sich nach und nach auf dem Schwellerboden sammeln, bleibt ein vernünftiger Lackaufbau an Ort und Stelle.


Ansonsten halt jeder so wie er es mag :thumbup:


LG

  • »Sebast1an« ist männlich

Fahrzeugtyp: 230CE 280CE 300TE E300TD 190E

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11

Sonntag, 8. Oktober 2017, 23:42

wüsst jetzt auch nicht wo das problem ist, druckbecherpistole, nitrofest mit owatrol mischen und dann reinhalten die lanze ;)
sauarbeit, aber danach bracht man eigentlich auch kein fett mehr :thumbsup:

nicehand

Forenlegende

  • »nicehand« ist männlich

Wohnort: wiesbaden

Fahrzeugtyp: e 320 coupe

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12

Montag, 9. Oktober 2017, 09:06

moin, dann sind wir uns ja einig das hinter(Hohlraum) dem Blech auch ein Rostschutz stattfinden muss. ich, als Theoretiker hab es mir quasi als nicht für möglich gehalten "dahinter" einen ordentlichen Lackaufbau zu machen, aber ihr seid die geschätzten und erfahrenen Praktiker und ich nehm das mal so hin

es gibt mittlerweile Fette, die bleiben da wo man sie hinspritzt und verschwinden nicht immer mehr nach unten, nach Dauer und Wärme
Guggstu
druffhacken kann jeder spacken

AK79

Foren Star

  • »AK79« ist männlich

Wohnort: Hamburg

Fahrzeugtyp: E 200 T MOPF 2

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13

Montag, 9. Oktober 2017, 10:19

...dann dünn lackieren (nicht streichen!!!)


Warum ? was macht man beim Streichen schlechter ? Ausser optik ?

mfg
Arne
Kann Spuren von Senf enthalten

flyingarn

Foren süchtig

  • »flyingarn« ist männlich

Wohnort: 42579 Heiligenhaus

Fahrzeugtyp: 300 D + W201 Azzurro

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14

Montag, 9. Oktober 2017, 18:08

Also wenns wirklich gut werden soll, würde ich zunächst Sebastians Methode anwenden. Anschließend würde ich eine Fettmethode anwenden.
Der versprühte Lack gelangt einfach nicht richtig in die Schweißzwischenräume und im Hohlraum hat man ja auch noch einen ordentlichen Abbrand vom schweißen, den man nicht wegbekommt. Ich bezweifle, dass der Lack darauf lange hält. Daher noch ein gut kriechendes Fett versprühen und man ist dann wirklich alle Sorgen los.

Liebe Grüße

Dauerbenz

Foren King

  • »Dauerbenz« ist männlich

Wohnort: Deutschland

Fahrzeugtyp: Rentnerdaimler

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15

Montag, 9. Oktober 2017, 20:16





Zitat von »Dauerbenz«



...dann dünn lackieren (nicht streichen!!!)


Warum ? was macht man beim Streichen schlechter ? Ausser optik ?

mfg
Arne
Rostegal kenne ich seit über 30 jahren.
Habe mich kürzlich lange mit dem Herren, der seit über 40 Jahren dort arbeitet und den Laden vor der Fabrik betreibt unterhalten.

Von der Wirksamkeit des Zeugs bin ich überzeugt....wie so einige andere auch....

Dünn spritzen, weil die Wirksamkeit der Rostbindung dann ausreicht. Zu viel aufgetragenes Material trocknet nur langsam ab und wenns zu dick ist, kann es bei der Überlackierung zu einer Aufweichung und Anlösung kommen.
Deshalb ist pinseln eher geeignet, wenn man nicht oder erst Wochen später Rostegal überarbeitet.

Wenn du es mal angewendet hast, weißt du, dass es sehr wässrig ist....also beim spritzen in Hohlräume eine gute Streuung hat und auch Lackabrände unterwandert. Anschließend kann....muss man aber nicht...noch weiter lackieren....aber halt nicht mit allen Lacken.


Es gab früher einen Rostprima von Spiess und Hecker, der sich hervoragend mit Rostegal vertragen hat und als Vermittlungslack für spätere Autolacke verwendet wurde.
Aufgrund des Verbotes von Nitrolacken im Autobereich, hat Spiess und Hecker den Lack nicht mehr im Programm. Nur noch als Sprühdose und das ist schweineteuer.

Ich benutze Brantho 3in1 (bis 5% kann mans verdünnen) um über abgetrocknetes Rostegal zu lackieren. Brantho wiederum kann man mit vielen Lacken überarbeiten....so halt auch im obigen Post von mir zu sehen.


Also Rostegal dünn lacken wenns übergelackt wird. Ansonsten gibts auch Autorostegal in schwarz, wenn man nicht mehr überlackieren will. Ist nur schwarz und etwas teurer, aber ansonsten das gleiche.

LG

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