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Loenne

Newbie

  • »Loenne« ist männlich
  • »Loenne« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bochum

Fahrzeugtyp: W124 - E200 Diesel

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1

Montag, 9. Oktober 2017, 13:57

Reiserechner -> Datenverarbeitung

Moin!

Vielleicht gibt es hier einen Experten für Reiserechner bzw. für KE-Steuergeräte:
1.) Reiserechner gab es nur in den 6- und 8-Zylindern. Weiß ich.
2.) Reiserechner gab es nicht im Diesel. Weiß ich.
3.) Reiserechner gab es nicht im MoPf 2. Weiß ich.
4. ) Damit gebe ich mich nicht zufrieden. Ich will den Reiserechner im E200 Diesel haben.
--------------------------

Der Tauchrohrgeber liefert zum KI die richtigen Werte (Tankfüllstand, das passt!). Wassertemperatur und Öldruck passt auch.

DZM muss entweder über einen Messumformer oder über einen zweiten, zusätzlichen Geber angepasst werden. Das ist klar. Auch da sehe ich kein größeres Problem.

Hallgeber ist im KI-Verbaut.

--------------------------

Der mechanische Einbau ist ja das kleinste Problem. Der elektrische Anschluss geht auch relativ leicht. Alles in allem sollte die ganze Ausstattung in ein paar Stunden eingebaut sein. Darüber mach ich mir nicht mal Sorgen.


Frage 1: Was gibt Klemme X61 (Pin 4) am
KE-Steuergerät raus? Wenn ich es richtig verstanden habe, ist liegen dort 12V an, wenn der Motor läuft. Ist das richtig? Kann das jemand prüfen oder bestätigen? Wenn es das Signal "Motor läuft" ist, kann man sich mit Teilen aus dem Satz "Tagfahrlicht Ausführung Island, Norwegen, Schweden" weiterhelfen.


Frage 2.1: Im Kodierstecker ist ein IC Typ TBP18SA030EN verbaut. Hat sich damit mal jemand beschäfigt? Die Angaben, was dieser IC liefert ist mir nicht zu 100% bekannt. Desweiteren ist dies scheinbar nur ein einmalig beschreibbarer IC. Kann mir irgendwer dabei weiterhelfen?


Frage 2.2: Kenn sich jemand mit diesem Kodierstecker aus? Wie werden die gespeicherten Daten zum Steuergerät übertragen? Gibt es eine möglichkeit "mitzuhören"? Da werden - scheinbar 32 word in 8 bit drauf gespeichert - aber WIE ruft das Steuergerät diese Daten ab?

Frage 3: Hab ich irgendwas übersehen?


Mit gaaaaaanz freundlichen Grüßen in die Runde!
(im übrigen: ich hab die Forum-Suche bemüht, es gibt eigentlich einen spannenden Thread von 2014, aber das System hat mich gebeten ein neues Thema zu eröffnen!)

2

Montag, 9. Oktober 2017, 15:21

Frage 2.2: Kenn sich jemand mit diesem Kodierstecker aus? Wie werden die gespeicherten Daten zum Steuergerät übertragen? Gibt es eine möglichkeit "mitzuhören"? Da werden - scheinbar 32 word in 8 bit drauf gespeichert - aber WIE ruft das Steuergerät diese Daten ab?


Die Frage würde mich auch brennend interessieren. Bisher war kein Winter soooo kalt, als dass ich das Projekt zeitlich hätte angehen können.

Mercedes22

Foren süchtig

  • »Mercedes22« ist männlich

Wohnort: 57076 Siegen

Fahrzeugtyp: 200D

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3

Montag, 9. Oktober 2017, 18:30

Moin!

[] Ich will den Reiserechner im E200 Diesel haben.
--------------------------


Soweit nachvollziehbar.

Zitat


DZM muss entweder über einen Messumformer oder über einen zweiten, zusätzlichen Geber angepasst werden. Das ist klar. Auch da sehe ich kein größeres Problem.
--------------------------


Geht evtl. auch durch Tausch von Bauteilen im Instrument direkt anzupassen, weiß allerdings nicht, wieviel IMP/U die 6 Zyl. Benziner so raushauen. Der Diesel macht einen (OT-Geber) bzw. 144 Imp/U (Schwungkranzgeber).

Zitat


Frage 3: Hab ich irgendwas übersehen?


Schon, das Wichtigste, oder?
Wie misst du den Verbrauch? Der Benziner wird ja wohl über die Einspritzzeit und die Daten auf dem Kodierstecker den Spritverbrauch errechnen (kenne mich mit Benzinern aber auch nicht aus).
Das wird das Signal sein, was aus dem MSG kommt.
Ich hatte mir mal 2 Ansätze überlegt, nämlich Piezogeber und Durchflussmesser, sehe aber einige Schwierigkeiten.


Hast du eigentlich den Schaltplan? Kannst du mir den vllt. schicken?
Den angesprochenen Thread habe ich ad hoc nicht gefunden.

Ein letzter Tipp noch:
Es gab mal im zeitgenössischen Zubehör genau das, was der Reisrechner auch konnte, Hersteller ELV.
Gesehen in einem 200D, siehe Bild. Die Firma gibt es noch, ich habe allerdings nur deren Unterlagen zum kleinen Fahrcomputer, und der konnte keinen Verbrauch messen.
Daher weiß ich nicht, wie die das geschafft haben. Anfragen kostet nichts.

Gruß,
Lasse
»Mercedes22« hat folgendes Bild angehängt:
  • ELV Bordcomputer 200D Verbrauchsanzeige.JPG
W 124, 200D, ca. 523.000 km, außen Impalametallic, innen Creme, Jetzt mit 36 SA´s + orig. MB Wackeldackel unterwegs
S 124, 300TE 4Matic Bj. 90, Übergangsauto
Klimanachrüstung am 200D

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Mercedes22« (9. Oktober 2017, 18:37)


Loenne

Newbie

  • »Loenne« ist männlich
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Wohnort: Bochum

Fahrzeugtyp: W124 - E200 Diesel

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4

Dienstag, 10. Oktober 2017, 07:34

Moin!

Der 6 Zyl. müsste (!!) eigentlich 3 Impulse pro Umdrehung ausgeben. Das wäre ein Verhältnis von 48:1, wenn ich den Zahnkranzgeber zugrundelege. Einfach den alten Drehzahlmesser (im weiteren DZM) umzubauen wird nicht so einfach gehen, da der DZM (Serie) etwa 270 Grad, der im Reiserechner aber nur 100 Grad macht. (Ganz grob geschätzt!)

Mit der Verbrauchsberechnung hänge ich gerade auch etwas. Ich kann mir vorstellen, dass es ein Signal vom Drosselklappenpotentiometer (im weiteren DKP) gibt. Aber laut WIS und wenn ich mir den Kabelbaum so anschaue, sehe ich da noch keine Verbindung. Weder zum DKP noch zum MSG (außer Klemme 61). Ich vermute fast, dass der Verbrauch aus der Drehzahl und der Geschwindigkeit berechnet wird.

Sollte es doch eine Verbindung zum DKP geben, dann müsste man ein Poti an der Reiheneinspritzpumpe (im weiteren ESP) anbringen. Da müsste der entsprechende Widerstandswert ermittelt werden. Wenn es eine "Verbrauchskennlinie" im Steuergerät gibt, dann lässt sich aus dem Öffnungswinkel der ESP und der Geschwindigkeit ein Durchschnittsverbrauch berechnen. Ist keine saubere, gemessene, Lösung, aber eine, die funktionieren könnte. Auch über ein Durchflussmesser hab ich nachgedacht. Die Bauteile sind nicht sooo teuer, müssten dann aber zusätzlich verdrahtet werden. Und das führt im allgemeinen immer und immer wieder zu einem unübersichtlichen Leitungswirrwarr.

Einen Schaltplan, Logikplan oder gar die Software aus dem Steuergerät Reiserechner hab ich nicht. Das würde vieles einfacher machen. Im Extremfall führt kein Weg drum herum ein neues Steuergerät zu bauen. Allerdings würde das die Kosten in eine Höhe treiben, die nicht mehr vertretbar ist. (Aber auch da hab ich schon Verhandlungen geführt)

Aktuell stehe ich in Verbindung zu zwei BMW-Foren. Das Bauteil TBP18SA030EN wird in älteren BMW (E28, E30) wohl in jedem Auto (auch im Kodierstecker, allerdings in jedem KI) verbaut und liefert anscheinend die gleichen Daten wie auch beim Reiserechner. Vielleicht komme ich mit den Jungs weiter. Wenn man in der google-Bildersuche "TBP18SA030EN" eingibt, dann findet man relativ schnell eine Tabelle zum "Codierstecker 3-er". Und genau an dieser Stelle versuche ich gerade anzusetzen.

Jetzt erstmal wach werden und den ersten Kaffee trinken!

mfG
Christoph

250DTurbo124

Junior Mitglied

  • »250DTurbo124« ist männlich

Wohnort: 14974 Ludwigsfelde

Fahrzeugtyp: 250 D Turbo

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5

Dienstag, 10. Oktober 2017, 18:50

Hi,
den Drehzahlmesser anzupassen, ist kein Problem, vorausgesetzt der Wagen hat schon einen verbaut. Dein Gesamtes Vorhaben zum Reiserechner wird am "einfachsten" zu realisieren sein, wenn du das Steuergerät dazu selbst baust. Ich habe selbst mit verschiedenen Dingen experimentiert und kann dir sagen, das Durchflußmengenmesser im PKW nicht wirklich gut funktionieren. Ich hatte im Jetta Diesel 2 Stück verbaut, ein mal vor und Rücklauf. Dann die Differenz gebildet. Das Problem ist, wenn kaum Durchfluss herrscht, ist es sehr ungenau. Kann natürlich sein, wenn man Mengenmesser höherer Preisklasse verbaut, (so ab 200 Euro aufwärts), das es besser funktioniert. Oder aber das die Teile im Laufe der Zeit besser geworden sind.
Die Gedanken mit den Piezo an den ESP-Leitungen, sind gut. Ebenso würde ich, um die Gaspedalstellung besser abbilden zu können, an die Unterdruckleitung des Modulierdruck vom Automatikgetriebe gehen, und mittels Druck, bzw Unterdrucksensor dieses in eine elektrische Größe wandeln.
Am Jetta 2 Diesel, den ich damals mit MFA aufgerüstet hatte, habe ich die Bewegung des Gaszuges (Pedalstellung) mittels Poti elektrisch dargestellt, -war auch 'nen Schaltwagen. Wenn du dann alle verfügbaren Eingangsgrößen, wie Geschwindigkeit, Drehzal, Pedalstellung, Tankinhalt, usw. hast, lässt sich durch Versuche und Messungen eine Art "Kennlinie" erstellen. Auf Grundlage dieser läßt du den Wert berechnen und schlußendlich anzeigen. Ob man allerdings den Orginalen Reiserechner so abändern und ansteuern kann weiß ich nicht, ich habe damals im Diesel Jetta, ein KI mit MFA gekauft, ein und anderes Display eingebaut sowie eine kleine Steuerelektronik. (An der Anpassung des Orginalen Displays bin ich damals gescheitert)
Von den Funktionen her mittels Orginal-MFA Hebel war alles wie vorgesehen steuerbar und weitgehend orginal...
War ne nette Spielerei, hab einiges dabei gelernt.(Auch was alles nicht funktioniert :whistling: )
... Allerdings beim Auto das ohnehin so wenig Krafstoff verbrauch hat, irgendwie unnötig. Es war kaum möglich 2 Stellige Verbrauchs Werte angezeigt zu bekommen :D
Der Reiserechner bietet allerdings noch mehr Funktionen, und wird daher eine echte herausforderung. Die Steuerung wird um einiges komplexer ausfallen als die MFA von VW
Wünsche dir viel Spaß und Erfolg.
Würde michr freuen, wenn du ab und an mal ein Statusupdate hier gibst
Bis dann, beste Grüße
-Mario

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »250DTurbo124« (10. Oktober 2017, 18:53)


Mercedes22

Foren süchtig

  • »Mercedes22« ist männlich

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Fahrzeugtyp: 200D

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6

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19:51

Ich vermute fast, dass der Verbrauch aus der Drehzahl und der Geschwindigkeit berechnet wird.


Das reicht nicht, brauchst ja auch die Gaspedalstellung bzw. Drosselklappenstellung.

Eine potentielle Möglichkeit fällt mir noch ein, die EDS ab´92/93 aus den Turbos müsste eigentlich auch schon ein Verbrauchssignal liefern. Ging bei BMW im E34 M21 ja auch.

Das mit der Kennlinie ermitteln stelle ich mir schwierig vor, Respekt an Mario. Als Poti für den Gaszug könnte man evtl. den Tempomaten missbrauchen. Zunächst müsste man mal messen, was das Benziner-MSG ausgibt, Impulse oder eine geregelte Spannung, nehme ich doch mal an. Brauchst halt irgendwas Verbrauch/Zeit, was das Reiserechner STG frisst und mit der Geschwindigkeit verrechnet (vermutlich).
Der W140 350TD hat ja so eine Verbrauchsanzeige, da könnte man mal schauen, wie das gemacht ist in der ESP. Allerdings gehört zu der EDS ja auch noch ein Luftmassenmesser, Temperaturfühler, elektrische Leerlaufregelung und und und dazu... dazu müsste man das System zunächst mal durchschaut haben und absichern, ob man das in einer Pumpe vom OM 601 unterbekommen kann... Bei einem 300 TDT hätte ich mir schon lange einen Reiserechner eingebaut, aber am 200D zuverlässig den Verbrauch messen + orig. Reiserechner damit füttern... Ist schon heftig.
Aus Gaspedalstellung und Drehzahl einen µC mit Verbrauchskennfeld zu füttern und das für das Reiserechner-STG benötigte Signal ausgeben zu lassen, dürfte noch die naheliegenste Lösung sein, aber wie genau das dann wird... vor allem wie viel Aufwand die ganzen Punkte zu bestimmen für jeden Gang... oha.

Gruß,
Lasse
W 124, 200D, ca. 523.000 km, außen Impalametallic, innen Creme, Jetzt mit 36 SA´s + orig. MB Wackeldackel unterwegs
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mercedes22« (10. Oktober 2017, 19:55)


Loenne

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7

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 07:40

Moin!

Erstmal vielen Dank für eure Bemühungen und Ideen! Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass das KI und der ganze Kram noch unangetastet auf dem Schreibtisch liegt. Hab auch leider noch niemanden gefunden, der mir sein Auto zum ausprobieren leiht,... :-D :-D

Aber nun zum wesentlichen:

Zitat

[...] den Drehzahlmesser anzupassen, ist kein Problem, vorausgesetzt der Wagen hat schon einen verbaut.
Ja, ein DZM ist bei mir verbaut - allerdings die 144 Impulse / Umdrehung Variante. Ich müsste ja die 144 Impulse auf 3 (bzw.) Impulse / Umdrehung herunter brechen. Also entweder im Verhältnis 48:1 oder 36:1. Ich vermute, dass es einfacher ist, das Eingangssignal zu wandeln als den Drehzahlmesser anzupassen und im Nachgang das Drehzahlsignal zum Steuergerät umzuwandeln.

Zitat

Ob man allerdings den Orginalen Reiserechner so abändern und ansteuern kann weiß ich nicht,[...]
Naja, es gibt ja genau 2 Komponenten, die ich unbedingt übernehmen will: 1. Das Instrument im KI, 2. das Bedienfeld in der Mittelkonsole.

Das Instrument im KI will halt irgendwie mit Daten versorgt werden. Um da weiter zu kommen, müsste ich eigentlich eine Messkupplung bauen und die Kontakte einzeln durchmessen. Wenn es da einen Belegungsplan gäbe, würde mich das schon um Welten weiter bringen. Ich vermute mal, dass im KI wirklich nur ein Anzeigeinstument sitzt und die eigentliche Intelligenz im Steuergerät sitzt. Wenn man das Steuergerät nun selbst programmiert, dann hat man natürlich auch im Nachhinein einen besseren Zugriff auf das Gerät um die enthaltenen Parameter im nachhinein noch mal zu ändern.

Das Bedienfeld ist ja nicht mehr als acht beleuchtete Taster. Das zu übernehmen ist das leichteste.


Zitat

Das reicht nicht, brauchst ja auch die Gaspedalstellung bzw. Drosselklappenstellung.
Das hab ich mir fast gedacht. Ein Poti an die ESP anzuflanschen wäre wahrscheinlich auch nicht schwieriger. Vielleicht denke ich falsch, aber an der ESP ist doch neben der Rückholfeder auch noch ein Dämpfer angebracht. Wenn man jetzt diesem Dämpfer ein linear Poti parallel setzt, dann könnte man das Signal ja dort abgreifen.


------------------------------------------------

Am einfachsten wäre es natürlich, wenn man das ganze Steuergerät auslesen könnte. Wenn jemand an den Quellcode kommen würde,... Dann sind Tür und Tor für sowas weit geöffnet!


Ich geh erstmal nen Kaffee trinken und dann denke ich weiter nach!

mit freundlichen Grüßen
Christoph

250DTurbo124

Junior Mitglied

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Fahrzeugtyp: 250 D Turbo

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8

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 08:21

Hi,
für die Verbrauchsermittlung habe ich den Motor mit einem Kanister im Motorraum laufen lassen, genau mit Messbecher gemessen. Den Verbrauch im Leerlauf konnte man so recht simpel bestimmen, unter Vollast habe ich die Werte geschätzt, war mir lieber (Okay, habe die Werte einige male Verändert, aber wer will schon den Diesel ne halbe Std unter Vollast betreiben.. :whistling: ) Am schwierigsten war die Befestigung bzw die korrekte Umsetzung des Hebelwegs für das Poti am Gaszug.
Auch haben die Diesel eine Art Null-Förderung. Diesen Umstand must du der Elektronik beibringen. Ich meine mich zu errinnern das ich angenommen habe, wenn der Motor schneller als 900 Touren dreht und kein GasPedal betätigt ist der Verbrauch Null ist. Den Tankinhalt hatte ich damals nicht abgefragt, da die MFA keine Reichweitenanzeige hatte. Ich brauchte nur einen Öltemp Sensor, Gaspedal-Poti (Nachdem mein Versuch mit den Durchflussmengenmesser gescheitert war), Drehzahl, Hallgeber am Tacho (Bin genau 1km gefahren und habe einen Freqenzzähler die Pulse zählen lassen) und natürlich die Uhrzeit.
Jedenfalls hat nach einiger Zeit der Korrekturen, die Anzeige super gearbeitet. Es waren nur Abweichungen von höchstens +- 0,3 Litern, wenn überhaupt. Evtl sind heute die Anzeigen genauer, ich konnte mit dieser Abweichung leben.
Warum sollte man die Gänge berücksichtigen?
1. Annahme: 1 Gang, Motordrehzahl 1500 Touren entspricht: Summe x Pulse (vom Hallgeber am Tacho gemessen in 10 sekunden)
2. Annahme: 5 Gang, Motordrehzahl 1500 Touren entspricht: Summe x Pulse (die jetzt gemessenen Pulse vom Hallgeber in 10 Sekunden sind deutlich mehr, weil mehr Strecke in 10 Sek zurückgelegt)
Dadurch ist eigentlich zu jederzeit klar, welcher Gang eingelegt ist.
Der Diesel verbraucht nur in Abhängigkeit von Gasstellung, Motordrehzal sowie Strecke und Zeit.
Es wird kein Gemisch Verändert etc. Auch ist es egal ob der Wagen einen Berg rauf oder runterfährt, der Fuß reagiert darauf entsprechend. Wenn man das noch besser machen möchte, könnte man die Temperaturen, gerade was Kaltstarts angeht noch mit einfließen lassen. Dort wird natürlich mehr Verbraucht. Ob sich dieser Aufwand aber lohnt?
Ich würde erstmal versuchen die wichtigsten Funktionen zum laufen zu bringen.
Bin gespannt was draus wird,
Viel Spaß beim Bauen,
beste Grüße,
-Mario

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